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Dienstag, 17. Februar 2015

En route






















Collage avec des morceaux de papiers peints à la gouache, fév. 2015

Unterwegs: Collage mit Stücken von mit Gouache bemaltem Papier, Feb. 2015


Samstag, 29. November 2014

Metronom


Metronomo es una serie de dibujos rapidos usando lo que encuentro en el lugar, carbon, tierra, ... para representar el juego de luz y sombra en el bosque y las formas efimeras que ahi se manifiestan (junio 2014)





Metronom ist eine Serie von Zeichnungen, die im Wald entstanden sind, mit Materalien, die ich dort vorfand - Erde, Holzkohle, Blattgrün - und welche die flüchtigen Eindrücke der Formen, die von Licht und Schatten gebildet werden,  zu erfassen suchen (Juni 2014)



Montag, 11. Juni 2012

Tetraflexagon mit Mammut und Dinosauriern

Kürzlich sah ich auf einer Wanderung mit einer Freundin die Saurierspuren oberhalb Lommiswil (Kt. Solothurn, Schweiz)  und war tief beeindruckt, so viele Abdrücke, so riesig, all die Tiere, die da gewandert sind vor unvorstellbar langer Zeit  - erinnerte mich dabei auch etwas wehmütig daran, wie sehr meine Kinder im einschlägigen Alter von Dinosauriern fasziniert waren. (Und dass ich daraufhin ebenfalls paläontologische Literatur zu verschlingen begann, hauptsächlich alles, was ich von Stephen Jay Gould auftreiben konnte.)




Nach dieser Wanderung  entstand aus meinen "Urzeit-Erinnerungen" ein Tetraflexagon mit Linolschnitten. Darauf leben Archaeopterix, Iguanodon, Stegosaurus und Mammut miteinander - wie sie in der Vorstellung meiner Kinder zusammenlebten, all diese  riesigen uralten Tiere, die schon längst ausgestorbenen sind - wenn auch die einen schon sehr viel länger das andere ...






Neinnein, ein Tetraflexagon ist keine Dinosaurierart , sondern ein Blatt Papier, das derart geschnitten und gefaltet wird, dass aus seinen zwei Oberflächen vier entstehen. So hat dieses "Buch" vier Seiten, die durch Falten und Klappen ineinander übergeführt werden können. (Ich glaube, wir hatten das einmal in der Schule - vor langer langer Zeit!)



















Faltbuch (ca. 15x15 cm), Juni 2012, Auflage 20 Ex. : vier Linolschnitte auf weissem Zeichenpapier (120 g/m2), Linoldruck-Wasserfarbe (Schmincke Aqua Linoldruckfarbe bzw. Talens Blockprint Wasserbasis)


Tetraflexágono  con animales pehistóricos, creado en junio 2012 luego de una caminata con una amiga, donde vimos huellas de dinosaurio en una cantera cerca de Lommiswil (cantón Solothurn, Suiza). Con algo de nostalgia me acordé de la fascinación que tuvieron mis hijos, entonces pequeños aún - por los dinosaurios (y todos esos animales grandes y extintos). En este "libro" de cuatro páginas conviven - aunque no hayan vivido ni cercanamente en la misma época geológica - el mammut con el iguanodon, el estegosaurio y el arqueópterix. Plegando y replegando, se transforman uno en otro pues un tetraflexágono es una hoja de papel que tiene cuatro lados en lugar de dos ...


Sonntag, 6. Februar 2011

Tauwetter und Nebelschleier
















Tauwetter und Nebel über dem Sarnersee, Dez. 2010 (Tusche auf Papier)

Tiempo de deshielo y neblina sobre el lago de Sarnen, dic. 2010 (tinta china sobre papel)

Dienstag, 25. Januar 2011

Neuschnee
















Verschneite Bäume und Berghänge über dem Sarnersee, Tusche auf Papier, Dezember 2010

Nieve nueva en la montaña, tinta china sobre papel, diciembre 2010

Winterlandschaft














Aussicht auf verschneite Berge über dem Sarnersee, Tusche auf Papier, Dezember 2010


Paisaje de invierno: montes nevados cerca del lago de Sarnen (Suiza), tinta china sobre papel, diciembre 2010

Sonntag, 25. Juli 2010

Aus dem Skizzenheft










Z., schlafend (Juli 2010)

Z., zeta ... (julio 2010)

Sonntag, 25. April 2010

Stein am Bachufer

Mit Moos und Efeu bewachsener Stein am Ufer eines Bachs in der Drôme, Aquarell, April 2010

Roca cubierta de hiedra y de musgos a la orilla de un riachuelo, Drôme, Francia, abril 2010 (acuarela)

Dienstag, 9. März 2010

Futa Nawel - Graciela Huinao

Bild: Ausschnitt, ohne Titel, Eitempera auf Papier, Mara Meier 2008
Sin título, detalle, témpera de huevo sobre papel, Mara Meier 2008


Bin von Graciela Huinao, "Wortarbeiterin", wie sie sich nennt, Poetin und Erzählerin, Mapuche-Williche, in Chile, kürzlich gebeten worden, eines ihrer Gedichte auf Deutsch zu übersetzen und in meinen Blog zu stellen. Von Graciela Huinao ist dieser Tage der Roman "Desde el fogón de una casa de putas williche" erschienen, es wird aber wohl keine Buchvernissage geben, wegen des Erdbebens, obwohl es laut Graciela der erste indigene Roman Chiles ist - "in den letzten 500 Jahren oder so."

Nahuel Buta

Manchmal
in den blauen Nächten des Südens
gelangt an meine Tür
der sterbende Pflanzengesang

des Nahuel Buta

Ich weiss nicht, ob das ist
wenn er seine Äste bewegt
sich wehrt
weil sie ihm die Augen ausrissen
oder in dem Moment
in dem er seine Flüsse ausblutet
da man ihm die Arme abschnitt

Meine Seele zerbricht
im Angstgesang des Pewen
und uralte Stimmen

erreichen meine Tür

allein ich
verstehe ihre Sprachen
kalt vor Angst schweifen sie durch die Wildnis
um in ihr zu sterben

Indes verlieren sich

in meinen Augen
die letzten Sterne


Graciela Huinao,

(deutsche Übersetzung Mara Meier)

Nahuel Buta: „grosse Raubkatze“, mit Araukarien bewachsene

hügelige Gegend bei Angol, Chile

Pewen: Araukarie


Hace poco Graciela Huinao, poeta y narradora mapuche-williche en Chile, me pidió que tradujera una de sus poesías al alemán y la pusiera en mi blog. Graciela me escribe: "Por estos días salió a la venta mi novela Desde el fogón de una casa de putas williche, pero creo que no habrá lanzamiento por lo ocurrido. Y es la primera novela en 500 y tantos años, dentro de los pueblos originarios de Chile".

Nawel Buta

A veces
en las azules noches del sur
a mi puerta llega
el agónico canto vegetal
del Nawel buta

No sé si es
cuando agita sus ramas
protestando
porque le han arrancado los ojos
o en el momento
en que desangra sus ríos
por mutilamiento
de sus brazos

Se rompe mi alma
en angustiado canto de Pewen
y voces antiguas
acuden a mi puerta

pero sólo yo
entiendo sus lenguas
que frías de miedo
surcan la selva
para morir en ella

Mientras en mis ojos
se pierden
las últimas estrellas





Futa Nawel

Kiñeke meu
chi pu kallfü willi meu
ñi wülngiñ meu akui
ngelluke Füta Nawel ñi
karüntu ül

Kimlan ñi witrantu meken
nengümnengümngelu ñi pu row
illkuillkungen
ñi nentuñmangemum ñi nge
kam petu ñi mollfüñ ñi leufü
ñi katrüñmangemum ñi lipang

Wichafi ñi am
weñangkün ül pewen meu
ka pu kuifike dungun meu
akui ñi wülngiñ meu

welu iñche kizu
kimfiñ ñi chem pin engün
wütre meu ñi llükalen
wengamnierpun chi füta mawidantu ñi larpuam

Feymeu ñi nge meu
petu ñami
doy inalechi pu wangülen


Graciela Huinao







Samstag, 6. März 2010

Rosas en el patio de mi amiga

Ich weiss nicht, ob der Avocadobaum noch steht und ob die Rosen im Patio meiner Freundin im Zentrum von Concepción noch blühen. Aber seit gestern weiss ich, dass sie "am Scherme" ist. Sie und ihre ganze Familie. Unter Schock noch und immer wieder geschüttelt von heftigen geologischen und sozialen Nachbeben. Aber am Leben, und ihr kleines Haus steht noch.

No sé si sigue parado el palto en el patio de mi amiga en el centro de Concepción, o si las rosas aún florecen. Pero ayer por fin supe que ella está a salvo, ella y toda su familia. Aún en estado de choque y remecidos a cada rato por las fuertes réplicas tanto geológicas como sociales, pero en vida. Y su pequeña casa se mantiene en pie.

Montag, 1. März 2010

Providencia

Eine Skizze aus meinem Tagebuch von der letzten Reise nach Chile, gezeichnet vom 10. Stock eines Wohnblocks in Providencia, Santiago de Chile.
Heute habe ich mit dem Sohn der Familie gesprochen, die dort lebt - der erste telefonische Kontakt, der zustande kam nach dem Erdbeben in Chile. Weisst du noch, sagte er, die Kuppel des Kirchturms von Unserer Lieben Frau von der Göttlichen Vorsehung, die du von unserem Balkon aus gezeichnet hast? Gibts nicht mehr, die Kuppel, ist alles am Boden jetzt. - Und deine Familie? - Mein Vater ist hier, aber meine Mutter vermissen wir noch, die war nämlich in Dichato, weisst du, und die ganze Küste dort im Süden wurde praktisch weggespült, wir machen uns grosse Sorgen. - Dann sagte er: Jetzt bebt's wieder - und ich hörte im Hintergrund das Geräusch klirrenden Glases. Du kannst dir keinen Begriff davon machen, wie's jetzt hier ist, sagte er. Nein, sagte ich, es ist unvorstellbar.

Nuestra Señora de la Divina Providencia en Santiago. Hoy hablé por teléfono con el hijo de la familia desde cuyo balcón hice este dibujo en mi último viaje a Chile (el primer contacto telefónico que logré, luego de cientos de intentos a muchos números de amigos y familiares). Se acuerda, tía, de la cúpula que dibujó en su diario de viaje, cuando estuvo aquí la última vez? ya no existe, está todo por el suelo. Y tu familia? mi padre está acá, conmigo, pero aún necesitamos saber de mi mamá, andaba en Dichato, sabe, y con el mar que entró y no teniendo noticias estamos muy preocupados. Oiga tía, está temblando de nuevo, son las réplicas. Pude sentir un ruido como de tintineo de vidrios a través del teléfono. - Usted no se hace ninguna idea, tía, de como estamos aquí. No, le dije, no me lo puedo ni imaginar.

Sonntag, 14. Februar 2010

Winterwurzelgemüse











Noch ein Blatt aus dem "botanischen Skizzenheft": alte Sorten von Wurzelgemüse, gelbe Rande, weisser und schwarzer knolliger Rettich - ein Geschenk von M., gestern vom Bauernmarkt gebracht.

Antiguas variedades de verdura de invierno, beteraga amarilla, rábano negro y blanco redondo - un regalo que M. me trajo ayer de la feria de campesinos.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Am Küchentisch sitzend

Teebeutel (Feder und Tusche) und Blaukabis (Schulfüllfeder und Tinte, laviert), Dezember 2009.
Sentada en la mesa de la cocina: Bolsitas de té (pluma y tinta china) y col (pluma, tinta), diciembre 2009.

Sonntag, 7. Februar 2010

Ein Stück Holz





Bleistiftzeichnung aus meinem "botanischen Skizzenheft" von diesem Winter (drauf klicken zum Vergrössern; Original ca.16 cm x 26 cm).

Un dibujo de mi "cuaderno de bocetos botánicos" de este invierno (lápiz grafito) - cliquear encima para ver con mas detalle (el original mide ca. 16 cm x 26 cm).

Freitag, 5. Februar 2010

Fossiles Flügelwesen

(für Camilo)
Die Fossilien aus der Grube Messel in der Ausstellung des Naturhistorischen Museums Basel gingen mir irgendwie sehr zu Herzen.
Da waren Knöchlein, Federn und Schuppen zu erkennen von Tieren, die vor etwa 47 Millionen Jahren gelebt haben, und es war, als wären sie eben gerade noch herumgeflogen, -geklettert, -geschwommen. Hier mein Eindruck von einem "ibisähnlichen Vogel" (Graphit, Tinte und Aquarell auf Papier).

(para Camilo)
Los fósiles de Messel que ví en una exposición del Museo de Historia Natural de Basilea me inspiraron extraños sentimientos de ternura hacia aquellos animales cuyos escalas y plumas eran aún discernibles, depués de unos 47 millones de años - como si hace poco habían estado volando, nadando y escalando (encachados los bichitos, como dirían algunos). Aquí la impresión que me dejó un pájaro parecido al que hoy se llama ibis (tinta, acuarela, grafito sobre papel).

Sonntag, 24. Januar 2010

Flugwesen


Geflügeltes Wesen auf einem "Dämonenbild" (Sommer 2008) und Flugwesen aus Treibholz und anderen Fundsachen (Herbst 2009)



Ser alado (detalle de un dibujo del verano 2008) y ser alado de madera flotante (agosto 2009)



Fotos: Aldir Polymeris 2010

Samstag, 23. Januar 2010

Dämonenbilder

Ausschnitte aus einer Serie, die im Sommer 2008 in Südfrankreich unterwegs entstand (Ockererde, Sepia, Farbstift auf Papier).

Detalles de una serie de trabajos sobre papel, verano 2008, sur de Francia (tierra ocre, tinta sepia, lápices de color).

Fotos: Aldir Polymeris, 2010














Freitag, 22. Januar 2010

Wilde Frau und Tiere (Ausschnitt)


Ohne Titel, 2005 (Aquarell, Pastell und Tusche auf Papier). Das Bild hat für mich immer einen inneren Zusammenhang mit Rahel Hutmachers Buch "Tochter" (Darmstadt: Luchterhand, 1983) gehabt. Dieses Buch, welches ich liebe, ist vor kurzem in der schönen Übersetzung von Fernand Cambon auf Französisch erschienen (siehe unter: http://www.jose-corti.fr/titresmerveilleux/Fille_Hutmacher.html).

Sin título, 2005, detalle (acuarela, lapiz pastel y tinta china sobre papel). Esta pintura para mí siempre ha tenido que ver con el libro "Tochter" ("Hija") de la escritora suiza Rahel Hutmacher ( en alemán; Darmstadt: Luchterhand, 1983). Hace poco este libro ha sido publicado en francés, en la excelente traducción de Fernand Cambon (véase bajo: http://www.jose-corti.fr/titresmerveilleux/Fille_Hutmacher.html).